Die Athleten müssen sich nun Europas schwierigsten Bergen und den extremen alpinen Wetterverhältnissen stellen. Die Regeln schreiben vor, dass die Teilnehmer die gesamte Alpenkette überqueren müssen, und das nur zu Fuß oder unter dem Gleitschirm, bis sie ihr Ziel in Monaco erreichen.
Gleichzeitig mit dem Startschuss stürzten sich die Teilnehmer direkt ins Rennen und eilten im Laufschritt ihrem ersten Etappenziel entgegen : dem Gaisberg. Pierre Carter (RSA) war der erste, der den 1288m hohen Gipfel erreichte. Vor den Augen tausender Zuschauer setzte sich der Südafrikaner mit einer Zeit von 1h 10min, die durch den Eventsponsor Suunto festgehalten wurde, vor seinen Mitstreitern an die Spitze.
Knapp auf Carters Fersen folgten Christan Amon (AUT2) und Michael Gebert (GER). Die Piloten starteten ihren ersten Flug in den wolkenbedeckten Himmel über Salzburg – aufgrund fehlender Aufwinde standen sie bald im Tal und schulterten die Rucksäcke.
Was nun folgt, ist ein heißer Kampf um die Führung, den die Athleten derzeit zu Fuß unter sich austragen. Ihr nächstes Ziel ist der Watzmann, gefolgt vom mächtigen Großglockner, mit 3798m der höchste Berg Österreichs. Dann stehen die Marmolada, das Matterhorn und der französische Mont Blanc auf dem Programm, bevor sie ihren Weg in Richtung Süden über den Mont Gros nach Monaco fortsetzen. Das Rennen wird je nach Wetterbedingungen voraussichtlich zwischen zehn und fünfzehn Tagen dauern.
Auf www.redbullxalps.com können die Piloten in der Luft und zu Fuß dank Livetracking in Echtzeit mitverfolgt werden - auf Wunsch auch direkt in Google Earth.
Photo : (Ulrich Grill, Felix Woelk/ Red Bull Photofiles)